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Die Stellung des Balls

Ausgangsstellung: Stehend, Beine etwas geöffnet, Füße etwa schulterbreit auseinander und
beinah parallel (Fußspitzen leicht nach außen gerichtet). Hände geöffnet.

Dynamische Phase:

-Einatmung: Arme parallel vor dem Körper heben, bis vor die Brust.

-Ausatmung: Arme beugen, einer über dem anderen, wie um einen Ball zu greifen (oberer Arm auf Brusthöhe, unterer auf Höhe des Unterleibs).

-Einatmung: die Beine beugen, wie tief ist abhängig von den persönlichen Möglichkeiten.

-Ausatmung: Den oberen Arm heben, so dass die Handfläche zum Himmel zeigt, Finger nach innen, Arm nicht ganz durchgestreckt. Den unteren Arm senken, Handfläche zur Erde geöffnet, Finger zeigen nach innen, Arm bleibt leicht angewinkelt.
Einen Augenblick mit leeren Lungen die Stellung halten.

-Einatmung: die Arme wieder vor den Körper bringen, um den imaginären Ball zu greifen.

-Ausatmung: Die Beine langsam wieder strecken (am Ende der Bewegung bleiben sie leicht gebeugt).

-Einatmung: Arme vor dem Körper strecken (horizontal).

-Ausatmung: die Arme sinken.

Wiederholen, Arme austauschen.

Statische Phase:

Erneut in die Stellung hineingehen (s.o.) und die Endhaltung für einige tiefe, langsame Atemzüge halten.

Die Atemphase mit vertauschten Armen wiederholen.

Anspannungsphase:

Wieder in die Haltung hineingehen (siehe dynamische Phase).

Mit leeren Lungen die Stellung halten und dabei Arme und Rumpf progressiv anspannen
(mindestens in drei Etappen: leichte Anspannung- mittlere Anspannung- intensive Anspannung).

Progressiv entspannen und in die Ausgangsstellung zurückkehren (wie während der dynamischen Phase).

Die Anspannungsphase mit vertauschten Armen wiederholen.

Kontraindikation: Vorsicht bei Herz-Kreislaufbeschwerden! Die Anspannungsphase kann ein geschwächtes Herz überfordern. In diesem Fall wäre es sinnvoll, die letzte Phase wegzulassen, sich also auf dynamische und statische Phase zu beschränken.

Wirkung:
Die Stellung des Balls hilft innere und äußere Stabilität zu entwickeln.
Die Konzentrationsfähigkeit verbessert sich bei regelmäßiger Ausübung.
Die Erholung und Revitalisierung des ganzen Körpers werden begünstigt.
Rücken und Schultern werden geschmeidiger und gleichzeitig stärker.
Kräftigung der Oberschenkel.
Gleichzeitig wirkt diese Haltung nach innen: Wirkung aufs Herz, die Nieren und Nebennieren, den Verdauungsapparat.