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Ausgangsstellung: aufrecht stehend, Beine gestreckt und gespreizt. Arme hängen seitlich herab. Linke Fußspitze um 45° nach außen drehen.

Dynamische Phase

Beugung des Rumpfes nach rechts.

Einatmung: Das linke Bein beugen und gleichzeitig die Arme oberhalb der Beine heben. Die Hände schließen sich zu Fäusten.

Ausatmung: Den Rumpf etwas nach rechts beugen, also über dem gestreckten Bein, wie um die linke Seite aufzudehnen. Gleichzeitig die Arme anwinkeln, bis sie sich in der Stellung des Kerzenhalters befinden (Unterarme im rechten Winkel zu den Oberarmen).

Einatmung: den Rumpf wieder mittig aufrichten und die Arme strecken.

Ausatmung: die Arme sinken, Hände öffnen sich und das linke Bein wird wieder gestreckt.

Beugung des Rumpfes nach links.

Einatmung: Das rechte Bein beugen und gleichzeitig die Arme oberhalb der Beine heben. Die Hände schließen sich zu Fäusten.

Ausatmung: Den Rumpf etwas nach links beugen. Gleichzeitig die Arme anwinkeln- die Endstellung.

Einatmung: den Rumpf wieder mittig aufrichten und die Arme strecken.

Ausatmung: die Arme sinken, Hände öffnen sich und das rechte Bein wird wieder gestreckt.

Atemphase

Die Stellung erneut einnehmen (wie oben).

Für einige ruhige, langsame Atemzüge in der Endstellung verharren. Dann zurückkommen und zur anderen Seite übergehen.

Anspannungsphase

Beugung des Rumpfes nach rechts.

Einatmung: Das linke Bein beugen und gleichzeitig die Arme oberhalb der Beine heben. Die Hände schließen sich zu Fäusten.

Ausatmung: Den Rumpf wieder nach rechts beugen, und gleichzeitig die Arme anwinkeln. In der Vorstellung begegnen Rumpf und Arme dabei einem Widerstand, die Bewegung ist erschwert.

D.h. Arme und Rumpf werden progressiv angespannt.

Einatmung: Die Spannung progressiv lösen, den Rumpf wieder mittig aufrichten und die Arme strecken.

MERKE: Die Anspannung geschieht nicht plötzlich, ruckartig sondern in mind. 3 Phasen:

  1. leichte Anpannung; 2) mittlere Anspannung; 3) hohe Spannung.

Ausatmung: die Arme sinken, Hände öffnen sich und das linke Bein wird wieder gestreckt.

Beugung des Rumpfes nach links.

Einatmung: Das rechte Bein beugen und gleichzeitig die Arme oberhalb der Beine heben. Die Hände schließen sich zu Fäusten.

Ausatmung: Den Rumpf etwas nach links beugen. Gleichzeitig die Arme anwinkeln. Dabei einen Widerstand imaginieren. Der Körper wird- entsprechend der oben beschriebenen Prinzipien- progressiv angespannt.

Einatmung: Die Spannung lösen, den Rumpf wieder mittig aufrichten und die Arme strecken.

Ausatmung: die Arme sinken, Hände öffnen sich und das rechte Bein wird wieder gestreckt.

Wirkung: Der Tiger der sich streckt belebt den gesamten Organismus

und setzt Energie im Übenden frei.

Der Rücken wird gedehnt und die Öffnung des Brustkorbs begünstigt.

Die Stellung bewirkt eine sanfte Massage der Leber, der Nieren und Nebennieren.

Sie kann dazu beitragen Selbstsicherheit und Körperbeherrschung zu entwickeln.

VORSICHT: Die Beugung des Knies nicht forcieren. Am Anfang, besonders in der dynamischen Phase, das Knie nur leicht beugen.

Anspannungsphase wird im Falle von Herzleiden nicht ausgeführt.

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Vorbereitung: Mehrmals die Beine anspannen, von den Füßen bis zu den Fersen.
Die Spannung progressiv aufbauen (von 1-10 zählen, mit jeder Zahl etwas stärker anspannen) und genauso progressiv wieder entspannen.

Ausgangsstellung: Stehend, unterer Rücken lang, Brustkorb geöffnet.
Rechtes Bein vorne, Handflächen zeigen geöffnet nach vorne.

Dynamische Phase I:

Einatmung: die Hände schließen sich langsam zu Fäusten. Gleichzeitig die Knie beugen. Das linke Knie nähert sich vorsichtig dem Boden.

Ausatmung: Beine strecken, die Fäuste zu den Schultern führen.

Einatmung: die Ellenbogen seitlich heben bis in die Waagerechte. Gleichzeitig die Knie beugen.

Ausatmung: Die Beine strecken. Die Fäuste entfernen sich von den Schultern, bis Oberarme und Unterarme in einem rechten Winkel zueinander stehen, die Fäuste zeigen nach vorne.

Einatmung: Die Knie beugen und die Fäuste zum Himmel drehen .

Ausatmung: Beine wieder strecken und gleichzeitig die Hande öffnen.

Einatmung: Knie beugen und die Handflächen nach vorne drehen: die Stellung von Schu.

Ausatmung: Beine strecken und die Handflächen wieder zum Kopf drehen.

Einatmung: Knie beugen und die Unterarme seitlich ausstrecken.

Ausatmung: Aufrichten und die Arme senken.

Dynamische Phase II (Wiederholung nach Beinwechsel):

Das linke Bein nach vorne stellen und die ganze Bewegungsreihe wiederholen.

Statische Phase I:

rechtes Bein vorne, die einzelnen Schritte erneut ausführen (siehe oben) bis zur Stellung von Schu. Diesmal für einige Atemzüge in der Stellung verharren: 1-12 X langsam ein- und ausatmen.

Statische Phase II:

linkes Bein vorne. Die einzelnen Schritte bis zur Stellung von Schun wiederholen. Für einige Atemzüge in der Stellung verharren: 1-12 X langsam ein- und ausatmen.

Wirkung und mythologische Bedeutung:

Diese Haltung hilft den Gleichgewichtssinn zu entwickeln, stärkt die Beine wie auch die Schulter- und Rückenmuskulatur.

Schu galt im alten Ägypten als Herrscher der Luft. Die Ägypter sahen die Welt von Wasser umgeben. Schus Aufgabe war es, die Wassermassen von der Erde fernzuhalten, einen Raum aufzuspannen, um den Himmelsozean von der Erde zu trennen, und so das Leben zu ermöglichen.

Vorsicht:

das Beugen der Beine niemals erzwingen. Auf die Grenzen des Körpers achten. Der Körper erweitert seine Grenzen langsam unter der Bedingung, dass dem augenblicklichen Zustand Respekt gezollt wird. Wenn die Stellung auf diese Weise eingenommen wird, hilft sie, die Funktion der Kniegelenke zu verbessern, die Knie zu stärken. Wenn versucht wird, die Knie möglichst weit zu beugen ohne dabei auf den Körper zu hören, erreicht man das Gegenteil.