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Ausgangsstellung:

stehend, Füße weit auseinander, weiter als Schulterbreit. (für den Anfang ist auch ein schmalerer Stand möglich).

Die Fußspitzen weisen nach vorne. Arme entspannt hängen lassen.

Aufwärmung:

Einatmung: Knie etwas beugen (zu Anfang noch nicht so weit), darauf achten, dass die Knie sich auf Höhe der Fußgelenke befinden- Knie nach außen drücken.

Ausatmung: die Beine wieder strecken, und für einige Augenblicke anspannen, besonders die Knie.

Diese Bewegung bis zu 6 mal wiederholen. Die Knie können mit der Zeit weiter gebeugt werden, wenn keine Schmerzen auftreten. Höchstens jedoch bis die Oberschenkel waagerecht sind.

A) Dynamische Phase:

Einatmung: die Knie wieder beugen (s.o.) und gleichzeitig die Hände seitlich heben. Die Handrücken nähern sich dabei den Schultern soweit wie es ohne Schmerzen möglich ist.

Ausatmung: die Arme langsam zu den Seiten ausbreiten. Die Arme und der Rumpf sind entspannt, die Arme sind am Ende der Bewegung noch leicht angewinkelt, Ellenbogen zeigen nach unten. Der Brustkorb ist maximal geöffnet, die Schultern gesenkt. Die Handflächen zeigen nach außen, die Fingerspitzen nach oben: die Endhaltung.

Einatmung: Die Handrücken wieder maximal an die Schultern heranziehen, Arme beugen.
Ausatmung: Die Arme wieder entspannt im Schoß ablegen und gleichzeitig die Beine in den Knien strecken.

B) Atmungsphase:

Die Übung wie in der dynamischen Phase wiederholen. In der Endhaltung für einige ruhige, langsame Atemzüge verharren. Rückkehr wie oben.
C) Anspannungsphase:

Einatmung: die Beine beugen und die Arme seitlich heben . Die Handrücken nähern sich den Schultern (s.o.).

Ausatmung: die Arme langsam zu den Seiten ausbreiten, als wäre zu jeder Seite ein Widerstand, der vom Körper weggeschoben wird. Die Arme und den Rumpf dabei anspannen, die Endhaltung für einen Augenblick mit leeren Lungen halten.

Einatmung: Die Arme und der Rumpf entspannen sich, Handrücken kehren zurück zu den Schultern.
Ausatmung: Die Arme wieder entspannt im Schoß ablegen.
Nachruhe:

Entweder im Liegen, oder entspannt stehend, den ganzen Körper entspannen. Nachspüren, vor allem im Rücken, in den   Schultern und Beinen.

 

Wirkung:

Die Übung dehnt die Sehnen und Muskeln der Arme und löst Verspannungen in den Schultern. Das regelmäßige Üben dieser Haltung hat eine stark  vitalisierende Wirkung. Abgesehen von der erwärmenden und kräftigenden Wirkung auf die Muskulatur der Oberschenkel, Oberarme und des Rückens, hat die Stellung auch eine engergetische Wirkung. Besonders in den Oberschenkeln befindet sich ein großes Energiereservoir, das durch die Haltung angezapft wird. Deshalb gelten die Drachenstellungen, also alle Stellungen die mit dieser Beinhaltung ausgeführt werden, als anregend und kräftigend.

 

Achtung:

Wichtig ist es, sich an die Beinhaltung zu Anfang vorsichtig heranzutasten, sonst kann die Übung besonders die Kniegelenke überfordern. Zu Beginn also lieber weniger tief gehen, und weniger breit stehen, und sich dann langsam der Endhaltung nähern.

Viel Spaß beim Üben!

 

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